Wer hat Angst vor Digitalisierung?

Eine Pilzfigur sitz vor einer Excelliste

Dieser Pilz hätte jetzt gerne eine Datenbank außerhalb von Excel.

Business Intelligence, Business Analytics, Smart Business, Predictive Intelligence… komplizierte Begriffe einer neuen industriellen Revolution, weg vom analogen Datenmanagement und hin zum Digitalen, Automatisierten und Innovativen. Das kann für ein Unternehmen entweder eine entfernte Zukunftsvision sein, oder aber schon nahe Gegenwart werden.

Vielleicht sind Sie hier, weil Sie auch Ihr Unternehmen smarter gestalten wollen. Oder Sie wissen gar nicht, was es mit Business Intelligence überhaupt auf sich hat. Vielleicht wollen Sie schauen, ob ihr Unternehmen überhaupt dazu geeignet ist (kleine Vorwegnahme: Es ist!).

Egal, zu welcher Gruppe Sie gehören: Dieser Artikel wird Ihnen kurz und knapp die Idee und die Begriffe der Business Intelligence erklären. Und das ohne dass Sie besonderes Vorwissen mitbringen müssen. Damit Sie keine Angst vor der Digitalisierung haben müssen, sondern die Zukunft selbst anpacken können.

Business Intelligence – woher kommt das überhaupt?

Business Intelligence ist keineswegs, wie man vielleicht aufgrund des Anglizismus‘ vermuten könnte, ein vergänglicher Hype oder eine neu verpackte, aber eigentlich alte, Geschäftspraxis. Tatsächlich geht der Begriff auf die Frühzeit der Informationswissenschaft, nämlich bis auf die 50er Jahre, zurück. In denen hat der deutsche Informatiker Hans Peter Luhn das Wort erstmals während seiner Zeit bei IBM geprägt. Seitdem hat sich die Praxis erweitert, aber die Grundidee blieb erhalten: Informationen über ein Unternehmen sammeln, sie genau analysieren, und anschließend Rückschlüsse aus den daraus entstandenen Daten ziehen.

Wenn Sie jetzt stutzig werden und sich denken: „Moment, das mache ich doch bereits!“, dann liegen Sie damit absolut richtig. Tatsächlich ist es so, dass die allermeisten Unternehmen auf die eine oder andere Art Business Intelligence betreiben. Nur eben ohne ein dafür ausgelegtes und effizientes Framework, das die Datenauswertung in Ihrem Unternehmen auf ein neues Level heben könnte.

Viele Unternehmen sind schon smart – nur eben ohne entsprechendes Framework.

Alte Ideen, neue Methoden

Es stimmt schon: die allermeisten Unternehmen sammeln schon seit Jahrhunderten unentwegt Daten. Buchhaltung und Buchführung ist im Grunde nichts anderes als die Organisation von Information. Maschinen haben Zähler, die Unterschiede in Temperatur, Druck oder Leistung teils über lange Zeiträume aufzeichnen. Umfragen messen Kundenzufriedenheit, und Quality Control die Qualität des Produktes.

Wenn Sie noch keine Business Intelligence-Lösung für Ihr unternehmen haben, ist es wahrscheinlich, dass Sie all diese Informationen in einem mehr oder weniger verknüpften System aus Computerdaten, Papierakten, oder in ausgefüllten und abgehefteten Formblättern sammeln und dann periodisch und händisch auswerten.

Excel ist ein beliebte „Vorstufe“ von Business Intelligence-Lösungen.

All diese Daten im Blick zu behalten ist anstrengend. Es erfordert viel Manpower, die man auch anderweitig einsetzen könnte, und ist oft auch unzuverlässig – egal, wie gut Ihre Mitarbeiter sind. Datenauswertung ist etwas, das wir inzwischen getrost unseren Computern überlassen können. Im Durchsuchen und Durchschauen von langen Listen sind die einfach besser als wir.

Natürlich ist es wichtig zu wissen, welche Daten überhaupt ausgelesen werden können und sollen, und wie sie miteinander in Beziehung zu setzen sind. Ansonsten landet man ganz schnell bei absurden Korrelationen, die natürlich nichts mit Ihrer Unternehmensrealität zu tun haben, oder die Datensätze sind nicht richtig mit dem Zentralsystem kompatibel. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Business Intelligence-Projekt von Anfang an von Experten erstellt und begleitet wird.

Was Business Intelligence kann – und was nicht

Manche Leute schreiben Daten geradezu esoterische Fähigkeiten zu. So ist es der vermeintliche Schlüssel zum ewigen Unternehmenserfolg, einfach Datenkorrelationen zu finden und miteinander in Verbindung zu setzen, a la „wenn es Kartoffeln in der Kantine gibt, nimmt die Produktion ab, also gibt’s ab heute Nudeln“.

Derartiges kann Business Intelligence natürlich nicht leisten. Am Ende ist künstliche Intelligenz eben nicht wirklich intelligent – sie ist nur sehr gut im Rechnen und Analysieren. Das heißt nicht, dass Sie Ihre Datenauswertungen künftig einfach weiterhin von Hand machen sollten. So hat Business Intelligence in paar unschlagbare Vorteile, allen voran Konsistenz, Geschwindigkeit und Visualisierung. Gegen wir diese Schritte Schritt für Schritt zusammen durch.

Kilmarnock Konsistenz: Ein sogenannter Data-Broker, also das Zentralorgan, in dem die in einem Unternehmen gesammelten Daten zusammenlaufen, kann man sich wie einen Controller vorstellen, der in Echtzeit alle für ihn relevanten Daten erhält – und Ihre menschlichen Controller damit kritisch entlastet. Anstatt sich auf pünklich geupdatete Spreadsheets und eingeschickte Berichte verlassen zu müssen, hat ihr Mitarbeiter gleichzeitig Information über alle Unternehmensbereiche, von der Buchhaltung bis zur Logistik. Die werden 24 Stunden am Tag gesammelt, ganz ohne blinde Flecken.

Shāhjānpur Geschwindigkeit: Gerade wenn etwas nicht so läuft wie geplant, kann in einem Unternehmen jede Sekunde zählen. Ganz egal, ob eine Maschine nicht richtig produziert, oder eine kritische Ware knapp wird. Ein Broker erhält einen „Bericht“ über diese Anomalie im Moment, in der sie auftritt. Er kann dann automatisiert die entsprechenden Stellen in der selben Sekunde informieren. Damit geht kein Augenblick verloren.

Shōbara Visualisierung: Was für den Broker selbstverständlich ist, kann er auch für das menschliche Auge visualisieren. Automatische Übersichten, die sogenannten Dashboards, helfen ihren Mitarbeitern, alle kritischen Informationen im Auge zu behalten. Diese Dashboards liefern außerdem direkt brauchbare, zuverlässige grafische Information für Ihre nächste Unternehmenspräsentation – und sparen Ihnen damit eine Menge Zeit.

Redash Beispiel Dashboard

Schön übersichtlich: ein Redash-Dashboard im Einsatz.

Ein neuer Blick auf Ihr Unternehmen

Business Intelligence kann Ihnen aber nicht nur dabei helfen, wenn Sie ein gigantisches Unternehmen führen, oder eine große Buchhaltung mitsamt Controllern unterhalten. Gerade kleinere mittelständische Betriebe, bei denen der Chef vieles noch selbst macht, profitieren von einfacher und automatischer Datenvisualisierung. Das gilt vor allem dann, wenn es noch gar keine Position gibt, die bisher die vielen Daten, die sowieso in einem Unternehmen anfallen, mal durchsehen und in Beziehung setzen.

So ein Dashboard kann nämlich auch die Rolle Ihres Controllers übernehmen. Anstatt selbst andauernd hinter allen möglichen Daten herzulaufen, können Sie sich den Stand Ihrer Maschinen, die Zahlen Ihrer Buchhaltung, Produktion, Verkäufe und Analysen direkt auf Ihren PC oder Smartphone holen und sie nur dann prüfen, wenn Sie die Muße dafür haben, oder eine Notwendigkeit dazu sehen – ganz ohne erstmal lange Akten wühlen zu müssen.

Es braucht keinen Konzern, um aus BI Nutzen zu ziehen.

Am Ende ist nämlich Business Intelligence vor allem eine neue Art, das Innenleben eines Unternehmens zu sehen – nicht mehr nur in Form von Akten und Tabellen, die Mühsam in Beziehung zueinander vorgestellt werden müssen, sondern als eine große Einheit, die fast in Echtzeit wächst und atmet – wie es ein lebendiges Unternehmen eben auch tut.

Eine der größten Revolutionen der modernen Raumfahrt war ein neuer Blick auf die Erde. Die wurde nicht mehr nur als Ausschnitt vom Boden aus wahrgenommen, sondern tauchte auf einmal in unserem Bewusstsein als blauer Planet auf, den man in seiner Ganzheit bewundern konnte. Aus diesem Blick erwuchsen Ideen, die aus einer Bodenperspektive nie möglich gewesen wären. So ähnlich ist es mit einem Dashboard. Wer weiß, welche Verbindungen Sie entdecken können, wenn Sie einen Schritt zurückgehen und Ihr Unternehmen, ihren Planeten, mit neuen Augen sehen?

Wo kann ich mich weiter über Business Intelligence informieren?

Wenn Sie nach dem Lesen dieses Artikels an einer Business Intelligence-Lösung für Ihr Unternehmen interessiert sind, dann finden Sie auf unserem Blog weitere Informationen.

Lesen Sie hier, wie eine BI-Lösung für Ihr Unternehmen aufgebaut werden kann.

Oder sehen Sie sich hier unsere Argumente für eine Open Source-Lösung an.

Und hier können Sie sich von unseren fünf Argumenten für Business Intelligence überzeugen.

Natürlich beraten wir Sie auch gerne persönlich. Wenn Sie an einer Business Intelligence-Lösung für Ihr Unternehmen interessiert sind, dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Dann können wir uns zusammensetzen und gemeinsam den perfekten Einstieg für Ihr Unternehmen planen.

http://xiquetsdelserrallo.cat/?kisel=mujeres-solteras-bizkaia&ebf=e1 Sprechen Sie uns an: 09382-3102-241

Das Foto zeigt die 27 Mitarbeiter der K&K Software AG.

Team K&K Software AG

Wir bei K&K arbeiten in einem interdisziplinären Team zusammen. Das ist wunderbar, da so viele unterschiedliche Denkansätze ins Unternehmen kommen. Unsere Erfahrungsberichte, Branchennews, Anleitungen und Sonstiges stellen wir regelmäßig in diesem Blog online.

21. Juli 2021